Wine Day – Tag der offenen Weinkeller

Es handelt sich um ein Projekt, das im Jahr 1993 das erste Mal in Italien unter der Schirmherrschaft des Vereins ''Movimento per il turismo del vino'', mit dem Sitz in Montalcino, Toskana; vorgestellt wurde. Das Datum der Auszeichnung des Welt-Wein-Tages wechselt jedes Jahr, ist jedoch immer am letzten Sonntag im Monat Mai. 

Die Initiative wurde gestartet, weil keiner der Verantwortlichen im Weintourismus das riesige Potential, das sich bot, erkannte. Abgesehen von einigen Ausnahmen war der Großteil der Weinkeller in Italien für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Heute sagt selbst die Präsidentin des Vereins: ''Keiner glaubte an das Projekt ''Wine Day'', deswegen antworteten einzig die Winzer aus Toskana und zwar ausschließlich der Freundschaft wegen, und nicht aus Überzeugung für das potentiell wertvolle Projekt''. 

Jedoch wurde schon im ersten Jahr zahlreicher Besuch der Weinkeller vermerkt, woraufhin sich etwa hundert Winzer für das Projekt anmeldeten. 

Im folgenden Jahr 1994 beteiligten sich schon mehr als 500 Winzer aus 14 italienischen Regionen und über 150.000 Liebhaber des guten Tropfens an dem Projekt. Neben den stark vertretenen Winzern aus der Toskana, machten die Regionen Friaul-Julisch Venetien und Trentino-Südtirol den größten Fortschritt indem sie ein Drittel der oben genannten Besucheranzahl anzogen. 
1995 wird es zum nationalen Projekt mit der Mitgliedschaft von mehr als 600 Weinkellern auf der ganzen Halbinsel. 

Seit 1998 werden Sonoma Valley- Kalifornien, die Firma Suntory mit Sitz in Japan, Provinz Yanamashi (östlich von Tokio), Stellenbosch Südafrika, Conarwarra Australien, Mendoza in Argentinien, sowie Regionen in Chile und Uruguay. 

1999 schließen sich zum ersten Mal Goriška brda und Istrien dem Projekt Wine Day an, während mehr als 1.000 Weinkeller weltweit dem Projekt angeschlossen sind. Nach der sehr erfolgreichen ersten Edition, 1999 mit 37 Weinkellern und ca. 800 Besuchern, waren im letzten Jahr über 90 Weinkeller geöffnet und wurden von mehr als 15.000 Besuchern besucht.

Die Geschichte über Familientradition, Weingärten und ihrer Lage, Sortimente die gezüchtet werden, Grundinformationen über die Gastronomie, Kultur und die wichtigsten touristischen Informationen über die nähere Umgebung sollten vermittelt werden.